Allgemeine Geschäftsbedingungen
Stand: August 2026
§ 1 Geltungsbereich und Vertragspartner
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB") gelten für alle Verträge über die Nutzung der Software-as-a-Service-Plattform „Surge" (nachfolgend „Software" oder „Dienst"), die zwischen
DSGN4u, Inh. Mario Broj Selgenauer Weg 14 12355 Berlin Deutschland (nachfolgend „Anbieter")
und dem jeweiligen Vertragspartner (nachfolgend „Kunde") geschlossen werden.
(2) Der Anbieter erbringt seine Leistungen ausschließlich gegenüber Unternehmern im Sinne des § 14 BGB. Unternehmer ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss des Vertrags in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt. Verbraucher im Sinne des § 13 BGB sind vom Vertragsschluss ausgeschlossen.
(3) Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Anbieter hat ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt. Dieses Erfordernis gilt auch dann, wenn der Anbieter in Kenntnis der AGB des Kunden die Leistung vorbehaltlos erbringt.
(4) Diese AGB gelten in ihrer jeweils aktuellen Fassung auch für alle künftigen Geschäftsbeziehungen mit dem Kunden, ohne dass es eines erneuten Hinweises bedarf.
§ 2 Vertragsgegenstand und Leistungsbeschreibung
(1) Gegenstand des Vertrags ist die Bereitstellung der webbasierten Sales-Gamification-Software „Surge" als Software-as-a-Service (SaaS) über das Internet. Der Anbieter stellt dem Kunden die Software in der jeweils aktuell verfügbaren Version zur Nutzung bereit. Ein Anspruch auf eine bestimmte Softwareversion besteht nicht.
(2) Der Funktionsumfang der Software ergibt sich aus der Leistungsbeschreibung auf der Website des Anbieters unter surgearena.app zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses sowie aus dem jeweils gebuchten Tarif (§ 5).
(3) Die Software umfasst insbesondere folgende Kernfunktionen:
- Erfassung und Auswertung von Vertriebsaktivitäten (Sales Events)
- Gamification-Elemente (Ranglisten, Badges, Challenges, Wettbewerbe)
- Teamchallenge-Modul zur digitalen Abbildung von Vertriebszielen
- TV-Display-Modul zur Live-Anzeige von Vertriebskennzahlen
- Provisionsübersicht als Motivationsanzeige (kein Auszahlungssystem)
- Analytics und Reporting
- Nutzerverwaltung mit Rollensystem
(4) Die Provisionsanzeige innerhalb von Surge dient ausschließlich der Motivation und Transparenz. Sie stellt keine rechtlich verbindliche Aussage über tatsächliche Provisionsverpflichtungen des Kunden gegenüber seinen Mitarbeitern dar und ersetzt nicht die entsprechenden arbeitsrechtlichen Vereinbarungen. Der Anbieter übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit der vom Kunden hinterlegten Provisionsformeln oder die daraus resultierenden Berechnungen.
(5) Der Anbieter ist berechtigt, die Software laufend weiterzuentwickeln, zu verbessern und anzupassen. Dies kann auch zu Änderungen im Funktionsumfang führen, soweit diese für den Kunden zumutbar sind und der Vertragszweck nicht wesentlich beeinträchtigt wird. Der Anbieter wird den Kunden über wesentliche Änderungen rechtzeitig, mindestens 14 Tage vor Inkrafttreten, per E-Mail informieren.
§ 3 Vertragsschluss und Registrierung
(1) Der Vertrag kommt durch Registrierung auf der Website des Anbieters und Bestätigung der AGB durch den Kunden zustande. Mit Absenden des Registrierungsformulars gibt der Kunde ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Nutzungsvertrags ab. Der Vertrag gilt als geschlossen, wenn der Anbieter dem Kunden die Freischaltung des Accounts per E-Mail bestätigt.
(2) Der Kunde ist verpflichtet, bei der Registrierung wahrheitsgemäße und vollständige Angaben zu machen. Insbesondere sind Name oder Firmenname, Rechnungsadresse sowie eine gültige E-Mail-Adresse anzugeben. Änderungen dieser Daten sind dem Anbieter unverzüglich mitzuteilen.
(3) Pro Unternehmen ist grundsätzlich ein Kunden-Account zulässig. Der Kunde ist verantwortlich dafür, dass nur autorisierte Personen Zugang zum Account erhalten.
(4) Der Kunde erhält nach Vertragsschluss Zugang zur Software über eine subdomain unter surgearena.app oder über die primäre Domain, je nach gebuchtem Tarif.
§ 4 Testzeitraum (Trial)
(1) Der Anbieter ermöglicht neuen Kunden einen kostenfreien Testzeitraum von 14 Tagen (nachfolgend „Trial"). Während des Trials stehen dem Kunden alle Funktionen des Tarifs „Team" ohne Einschränkungen zur Verfügung.
(2) Für den Trial ist keine Angabe von Zahlungsdaten erforderlich.
(3) Der Trial endet automatisch nach Ablauf von 14 Tagen. Es erfolgt keine automatische Umwandlung in einen kostenpflichtigen Vertrag. Möchte der Kunde die Software nach dem Trial weiternutzen, ist ein kostenpflichtiger Tarif zu buchen.
(4) Im Übrigen gelten für den Trial diese AGB entsprechend, soweit anwendbar.
§ 5 Tarife und Leistungsumfang
(1) Der Anbieter bietet folgende Tarife an:
Starter
- Bis zu 10 aktive Nutzer
- Alle Kernfunktionen der Software
- 1 Team
- TV-Display-Modul
- Manuelle Datenerfassung
- E-Mail-Support
Team
- Bis zu 30 aktive Nutzer
- Alle Funktionen des Starter-Tarifs
- Unbegrenzte Teams
- 1 CRM-Integration
- Prioritäts-E-Mail-Support
Scale
- Unbegrenzte aktive Nutzer
- Alle Funktionen des Team-Tarifs
- Alle verfügbaren CRM- und Dialer-Integrationen
- Priority Support (E-Mail + Chat)
(2) Als „aktive Nutzer" gelten alle im jeweiligen Abrechnungszeitraum im System angelegten Nutzer-Accounts, unabhängig von deren tatsächlicher Nutzungsintensität. Deaktivierte Nutzer-Accounts zählen nicht als aktive Nutzer.
(3) Die jeweils aktuellen Preise und ein detaillierter Funktionsvergleich sind auf der Website des Anbieters unter surgearena.app/preise abrufbar. Die dort angegebenen Preise sind Nettopreise zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer.
(4) Überschreitet die Anzahl der aktiven Nutzer das im gebuchten Tarif enthaltene Maximum, ist der Anbieter berechtigt, den Kunden hierauf hinzuweisen und ein Upgrade auf den nächsthöheren Tarif anzubieten. Bis zu einem Upgrade kann der Anbieter die Anlage weiterer Nutzer-Accounts sperren.
§ 6 Preise, Abrechnung und Zahlungsbedingungen
(1) Die Vergütung richtet sich nach dem jeweils gebuchten Tarif und dem gewählten Abrechnungszeitraum (monatlich oder jährlich).
(2) Bei monatlicher Abrechnung wird die Vergütung jeweils am ersten Tag des Abrechnungsmonats fällig.
(3) Bei jährlicher Abrechnung wird die Vergütung für das gesamte Jahr im Voraus am ersten Tag der Vertragslaufzeit fällig. Bei Kündigung während eines laufenden Jahres erfolgt keine anteilige Erstattung der im Voraus gezahlten Jahresvergütung, sofern nicht anders vereinbart.
(4) Die Zahlung erfolgt per SEPA-Lastschrift, Kreditkarte oder auf Rechnung nach vorheriger schriftlicher Vereinbarung. Die Rechnungsstellung erfolgt ausschließlich elektronisch per E-Mail.
(5) Gerät der Kunde in Zahlungsverzug, ist der Anbieter berechtigt:
- Verzugszinsen in Höhe von 9 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz (§ 288 Abs. 2 BGB) zu berechnen
- Nach vorheriger Mahnung den Zugang zur Software zu sperren
- Nach erneuter Mahnung mit Fristsetzung vom Vertrag fristlos zurückzutreten
(6) Der Anbieter ist berechtigt, die Preise mit einer Ankündigungsfrist von mindestens 60 Tagen zum Ende des jeweils laufenden Abrechnungszeitraums anzupassen. Widerspricht der Kunde der Preisanpassung nicht innerhalb von 30 Tagen nach Zugang der Mitteilung, gilt die Preisanpassung als akzeptiert. Der Anbieter wird den Kunden in der Mitteilung ausdrücklich auf dieses Widerspruchsrecht und die Folgen des Ausbleibens eines Widerspruchs hinweisen. Im Fall eines rechtzeitigen Widerspruchs ist der Kunde berechtigt, den Vertrag zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Preisanpassung zu kündigen.
§ 7 Laufzeit und Kündigung
(1) Der Vertrag wird auf unbestimmte Zeit geschlossen.
(2) Bei monatlicher Abrechnung kann der Vertrag von beiden Parteien mit einer Frist von 30 Tagen zum Ende des jeweiligen Abrechnungsmonats ordentlich gekündigt werden.
(3) Bei jährlicher Abrechnung kann der Vertrag von beiden Parteien mit einer Frist von 30 Tagen zum Ende des jeweiligen Vertragsjahres ordentlich gekündigt werden.
(4) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt für den Anbieter insbesondere vor, wenn:
- der Kunde trotz Mahnung mit mehr als einem Monatsbeitrag in Zahlungsverzug ist
- der Kunde gegen wesentliche Pflichten aus diesen AGB verstößt und den Verstoß trotz Abmahnung nicht abstellt
- der Kunde die Software entgegen diesen AGB nutzt oder an Dritte weitergibt
(5) Kündigungen bedürfen der Textform (E-Mail an support@surgearena.app genügt).
(6) Nach Vertragsende werden alle Kundendaten für einen Zeitraum von 30 Tagen in einem exportierbaren Format bereitgehalten. Nach Ablauf dieser Frist werden die Daten unwiderruflich gelöscht, sofern keine gesetzliche Aufbewahrungspflicht besteht.
§ 8 Nutzungsrechte
(1) Der Anbieter räumt dem Kunden für die Dauer des Vertrags ein nicht-exklusives, nicht-übertragbares und nicht-unterlizenzierbares Recht ein, die Software im Rahmen des gebuchten Tarifs für eigene interne Geschäftszwecke zu nutzen.
(2) Dem Kunden ist es untersagt:
- Die Software zu kopieren, zu modifizieren, zu dekompilieren, zu disassemblieren oder sonst zu reverse-engineeren
- Die Software an Dritte weiterzugeben, zu vermieten, zu verleasen oder Dritten als Service bereitzustellen (kein White-Labeling oder Reselling ohne gesonderte schriftliche Vereinbarung)
- Sicherheitsmechanismen zu umgehen oder zu deaktivieren
- Die Software in einer Art zu nutzen, die die Infrastruktur des Anbieters übermäßig belastet
(3) Der Kunde darf die Software im Rahmen seines Unternehmens seinen Mitarbeitern und autorisierten Nutzern zur Verfügung stellen, soweit dies vom gebuchten Tarif gedeckt ist.
§ 9 Pflichten des Kunden
(1) Der Kunde ist verantwortlich für:
- Die ordnungsgemäße Nutzung der Software in seinem Verantwortungsbereich
- Die Geheimhaltung von Zugangsdaten und die unverzügliche Benachrichtigung des Anbieters bei Verdacht auf Missbrauch
- Die Einhaltung aller anwendbaren Gesetze, insbesondere des Datenschutzrechts, bei der Nutzung der Software
- Die Richtigkeit der in die Software eingegebenen Daten
- Die Sicherstellung, dass seine Mitarbeiter diese AGB kennen und einhalten
(2) Der Kunde ist verpflichtet, den Anbieter unverzüglich zu informieren, wenn er von Ansprüchen Dritter im Zusammenhang mit der Nutzung der Software erfährt.
(3) Der Kunde stellt sicher, dass die Nutzung von Leistungs- und Provisionsdaten seiner Mitarbeiter innerhalb der Software im Einklang mit dem anwendbaren Arbeitsrecht und den Mitbestimmungsrechten eines etwaigen Betriebsrats steht. Der Anbieter übernimmt insoweit keine Beratungspflicht.
§ 10 Verfügbarkeit und Support
(1) Der Anbieter strebt eine Verfügbarkeit der Software von 99,0 % im monatlichen Durchschnitt an (Messzeitraum: Kalendermonat). Hiervon ausgenommen sind Zeiten geplanter Wartungsarbeiten, die der Anbieter soweit möglich im Voraus ankündigt, sowie Ausfälle aufgrund von Umständen außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters (höhere Gewalt, Ausfall von Drittanbietern wie Supabase oder Cloudflare).
(2) Geplante Wartungsfenster werden dem Kunden mindestens 24 Stunden im Voraus per E-Mail oder über ein in der Software angezeigtes Banner angekündigt, sofern es sich nicht um dringende Sicherheitsupdates handelt.
(3) Support wird per E-Mail (support@surgearena.app) erbracht. Reaktionszeiten:
- Starter: Antwort innerhalb von 3 Werktagen
- Team: Antwort innerhalb von 2 Werktagen
- Scale: Antwort innerhalb von 1 Werktag
(4) Ein Anspruch auf telefonischen Support, auf Vor-Ort-Support oder auf Implementierungsunterstützung besteht nicht, sofern nicht gesondert schriftlich vereinbart.
§ 11 Datenschutz und Auftragsverarbeitung
(1) Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten der Nutzer des Kunden im Auftrag des Kunden als Auftragsverarbeiter im Sinne des Art. 28 DSGVO. Hierfür wird ein separater Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) abgeschlossen, der Bestandteil des Vertragsverhältnisses ist.
(2) Der Kunde ist datenschutzrechtlich Verantwortlicher für die in die Software eingegebenen personenbezogenen Daten seiner Mitarbeiter und Nutzer. Er trägt die Verantwortung dafür, dass die Verarbeitung dieser Daten auf einer geeigneten Rechtsgrundlage beruht.
(3) Der Anbieter verarbeitet die Daten des Kunden ausschließlich auf Weisung des Kunden und gemäß den Vorgaben des AVV. Eine Nutzung der Daten zu eigenen Zwecken des Anbieters findet nicht statt.
(4) Näheres zum Datenschutz regelt die Datenschutzerklärung des Anbieters, abrufbar unter surgearena.app/datenschutz.
§ 12 Haftung
(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt für:
- Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit
- Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit
- Ansprüche nach dem Produkthaftungsgesetz
- Arglistig verschwiegene Mängel
(2) Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht), also einer Pflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf. In diesem Fall ist die Haftung auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt, höchstens jedoch auf den Betrag, den der Kunde in den letzten 12 Monaten vor dem schadensverursachenden Ereignis an den Anbieter gezahlt hat.
(3) Im Übrigen ist die Haftung des Anbieters — gleich aus welchem Rechtsgrund — ausgeschlossen.
(4) Der Anbieter haftet nicht für:
- Datenverluste, soweit diese darauf zurückzuführen sind, dass der Kunde keine angemessenen Datensicherungsmaßnahmen getroffen hat
- Schäden, die durch fehlerhafte Eingaben des Kunden oder seiner Nutzer entstehen
- Schäden aus der Nutzung der Provisionsanzeige als Grundlage für Vergütungsentscheidungen
- Ausfälle oder Störungen, die auf Drittanbieter (insbesondere Infrastruktur- und Cloud-Anbieter) zurückzuführen sind
- Schäden durch höhere Gewalt
(5) Die Haftungsbeschränkungen gelten entsprechend zugunsten der Mitarbeiter, Vertreter und Erfüllungsgehilfen des Anbieters.
§ 13 Gewährleistung
(1) Der Anbieter stellt die Software in dem zum jeweiligen Zeitpunkt verfügbaren Zustand bereit. Ein Anspruch auf eine mängelfreie Software im Sinne des Kauf- oder Werkvertragsrechts besteht nicht; der Vertrag ist als Mietvertrag zu qualifizieren.
(2) Der Kunde hat Störungen und Fehler dem Anbieter unverzüglich unter Angabe einer möglichst genauen Beschreibung zu melden.
(3) Der Anbieter wird gemeldete Störungen und Fehler innerhalb angemessener Frist beheben. Ein Anspruch auf Behebung innerhalb einer bestimmten Frist besteht nur, soweit ein SLA vereinbart wurde.
§ 14 Vertraulichkeit
(1) Beide Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Vertragsbeziehung erlangten vertraulichen Informationen der jeweils anderen Partei geheim zu halten und nur zur Erfüllung des Vertrags zu verwenden.
(2) Als vertraulich gelten insbesondere: Geschäftsgeheimnisse, technische Informationen, Preise, Kundenlisten, Geschäftsstrategien sowie Informationen, die als vertraulich gekennzeichnet sind.
(3) Diese Verpflichtung gilt nicht für Informationen, die öffentlich bekannt sind oder werden, ohne dass dies auf einer Verletzung dieser Pflicht beruht, oder die einer Partei bereits vor Beginn der Vertragsbeziehung bekannt waren.
(4) Die Vertraulichkeitspflicht gilt für die Dauer des Vertragsverhältnisses sowie für einen Zeitraum von 3 Jahren nach dessen Beendigung.
§ 15 Referenz und Marketing
(1) Der Anbieter ist berechtigt, den Namen und das Logo des Kunden in Marketing-Materialien, auf der Website und in Kundenlisten als Referenz zu nennen, sofern der Kunde dem nicht schriftlich widerspricht.
(2) Ein Widerspruch ist jederzeit per E-Mail an support@surgearena.app möglich.
§ 16 Änderungen der AGB
(1) Der Anbieter behält sich das Recht vor, diese AGB mit Wirkung für die Zukunft zu ändern. Über Änderungen wird der Kunde mindestens 60 Tage vor ihrem Inkrafttreten per E-Mail informiert.
(2) Widerspricht der Kunde den Änderungen nicht innerhalb von 30 Tagen nach Zugang der Mitteilung, gelten die geänderten AGB als akzeptiert. Der Anbieter wird den Kunden in der Mitteilung ausdrücklich auf dieses Widerspruchsrecht und die Folgen des Ausbleibens eines Widerspruchs hinweisen.
(3) Im Fall eines fristgerechten Widerspruchs des Kunden ist der Anbieter berechtigt, den Vertrag zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der geänderten AGB ordentlich zu kündigen.
§ 17 Schlussbestimmungen
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).
(2) Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist, sofern der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist, der Geschäftssitz des Anbieters.
(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen davon unberührt. An die Stelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung tritt diejenige wirksame und durchführbare Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung am nächsten kommt.
(4) Mündliche Nebenabreden bestehen nicht. Änderungen und Ergänzungen des Vertrags bedürfen der Textform.
DSGN4u, Inh. Mario Broj — Stand August 2026
Hinweis: Diese AGB wurden ohne anwaltliche Prüfung erstellt und dienen als Ausgangspunkt. Vor dem Einsatz mit zahlenden Kunden wird eine Prüfung durch einen auf IT-Recht spezialisierten Rechtsanwalt empfohlen.